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BUNDESTAG AKTUELL 25. September 2026

Liebe Freunde,

zunächst möchte ich mich herzlich für Ihr und Euer Vertrauen bei der Kommunalwahl bedanken. Über meine Wiederwahl in den Gemeinderat Langwedel und den Kreistag Verden habe ich mich sehr gefreut!

Kommunalpolitik erdet mich. Der direkte Austausch vor Ort zeigt mir, was die Menschen in unserer Heimat bewegt. Diese Erfahrungen nehme ich mit in meine Arbeit in Berlin.

Auch darüber hinaus gibt es einiges zu berichten: von meiner USA-Reise und den Haushaltsberatungen in Berlin bis zu einer besonders guten Nachricht für unsere Heimat: 2,5 Millionen Euro für das Allwetterbad in Osterholz-Scharmbeck.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

 

BlLDER DER WOCHE

Boris Pistorius und Andreas Mattfeldt bei der Übernehame der ersten deutschen F-35

Unterwegs in den USA: Im Gespräch bleiben und unsere Sicherheit stärken

Die sitzungsfreie Woche habe ich für eine Dienstreise in die USA genutzt. Als Haushaltspolitiker standen für mich an der Seite von Verteidigungsminister Boris Pistorius Gespräche in Washington und bei den Vereinten Nationen in New York sowie die Übernahme der ersten deutschen F-35 in Fort Worth auf dem Programm.

Natürlich sehe auch ich manche Haltung von Präsident Trump kritisch. Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass wir miteinander reden müssen. Auf dieser Reise habe ich erneut erlebt, wie viele Freunde Deutschland in den USA hat. Dort wird sehr genau wahrgenommen, dass wir mehr Verantwortung für unsere eigene Sicherheit übernehmen. Das ist richtig und notwendig, wenn auch kommende Generationen bei uns in Freiheit leben sollen.

Die Übernahme der ersten deutschen F-35 war etwas Besonderes. Und eines muss man den Amerikanern lassen: Show können sie! Die F-35 wird unsere in die Jahre gekommenen Tornados ersetzen. Für mich bleibt sie dennoch eine Übergangslösung. Unser Ziel muss sein, in Europa und mit maßgeblicher deutscher Beteiligung ein eigenes Kampfflugzeug der neuesten Generation zu entwickeln.

Mit vielen Eindrücken ging es anschließend zurück nach Deutschland. In Berlin warteten bereits die nächste Sitzungswoche und die weiteren Beratungen zum Bundeshaushalt.

Austausch mit Steffen Bilger: Infrastruktur für Alltag und Sicherheit

Andreas Mattfeldt und Steffen Bilger

In dieser Woche war unser neuer Verkehrsminister Steffen Bilger zum Antrittsbesuch und zum Austausch über den Haushalt 2027 bei mir. Dabei ging es auch um die enge Zusammenarbeit zwischen Verkehrs- und Verteidigungsministerium.

Denn eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für unsere Verteidigungsfähigkeit unverzichtbar. Brücken müssen belastbar und Schienenwege zuverlässig nutzbar sein. Werden sie dafür ertüchtigt, profitieren davon häufig zugleich Pendler, Reisende und Unternehmen. Hier lassen sich wichtige Aufgaben für unsere Sicherheit mit dringend notwendigen Verbesserungen im Alltag verbinden.

Außerdem erhält das Verkehrsministerium mehrere Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds. Wir haben darüber gesprochen, welche Vorhaben damit umgesetzt und wie die Mittel konkret eingesetzt werden sollen.

Für mich als Haushaltspolitiker kommt es darauf an, dass aus bereitgestelltem Geld auch spürbare Verbesserungen werden. Deshalb ist dieser frühzeitige Austausch über Prioritäten und die praktische Umsetzung so wichtig.

 

THEMEN DER WOCHE

Verteidigungshaushalt 2027: Genau hinschauen, gezielt verbessern

v.l.n.r. Dietmar Bartsch, Andreas Schwarz, Dr. Sebastian Schäfer, Boris Pistorius, Andreas Mattfeldt, Thomas Ladzinski (Archivbild)

In dieser Woche habe ich das Hauptberichterstattergespräch zum Verteidigungshaushalt 2027 geleitet. Hinter diesem etwas sperrigen Begriff steckt ein wichtiger Teil unserer parlamentarischen Arbeit: Gemeinsam mit Verteidigungsminister Boris Pistorius, meinen Mitberichterstattern aus den anderen Fraktionen und den zuständigen Fachabteilungen haben wir den Haushaltsentwurf im Detail geprüft.

Dabei fragen wir nach, wofür Mittel eingeplant sind, ob Vorhaben sinnvoll ausgestaltet sind und wo nachgebessert werden muss. Diese Gespräche bilden die Grundlage für Änderungen, die wir im weiteren Verlauf der Haushaltsberatungen einbringen.

Diese Verantwortung nehme ich mit großem Respekt wahr. Es geht um viel Geld und um die Fähigkeit unseres Landes, seine Freiheit und Sicherheit zu schützen. Niemand wünscht sich, dass solche Ausgaben notwendig sind. Doch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führt uns täglich vor Augen, wie real die Bedrohungen sind.

Mein Ziel bleibt deshalb: Wir müssen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen. Ich bin dankbar, in einem freien Land aufgewachsen zu sein, in dem jeder seine Meinung sagen und auch die Regierung offen kritisieren darf. Diese Freiheit möchte ich für unsere Kinder und alle kommenden Generationen sichern.

Im Gespräch mit Peter Maffay: Mehr Aufmerksamkeit für Zöliakie

Andreas Mattfeldt und Peter Maffay beim Austausch über Zöliakie

Ein sehr eindrückliches Gespräch habe ich mit Peter Maffay über eine Erkrankung geführt, von der viele Menschen noch nie gehört haben: Zöliakie. Ich habe dabei selbst viel darüber gelernt, welche Herausforderungen Betroffene und ihre Familien täglich bewältigen müssen.

Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der der Körper auf Gluten reagiert. Dieses Eiweiß steckt unter anderem in Weizen, Roggen und Gerste. Betroffene müssen sich dauerhaft konsequent glutenfrei ernähren. Bereits kleinste Mengen können gesundheitliche Beschwerden auslösen.

Was das im Alltag bedeutet, wird vielen erst beim genaueren Hinsehen bewusst. Ob beim gemeinsamen Essen in der Schule oder Kita, im Restaurant oder auf einer Veranstaltung: Es muss sichergestellt sein, dass Lebensmittel wirklich glutenfrei sind und auch nicht mit Gluten in Berührung gekommen sind. Es geht also um weit mehr als einen Blick auf die Zutatenliste.

Peter Maffay hat mir dazu viele Informationen und Erfahrungen Betroffener mit auf den Weg gegeben. Mir ist wichtig, dass dieses Wissen auch außerhalb der betroffenen Familien ankommt. Denn wer die Erkrankung kennt, kann besser verstehen, Rücksicht nehmen und unterstützen. Dazu möchte ich beitragen.

Huis Doorn: Geschichte als Ausgangspunkt für Demokratiearbeit

v.l.n.r. Frank Louhenapessy, Andreas Mattfeldt und Hermann Sietsma

Was können wir aus der Geschichte lernen, um unsere Demokratie heute zu stärken? Darüber habe ich mit Hermann Sietsma und Frank Louhenapessy vom niederländischen Huis Doorn gesprochen. Das ehemalige Wohnhaus des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., der nach dem Ende der Monarchie im Exil in den Niederlanden lebte, ist heute ein historischer Erinnerungsort.

Bei unserem Austausch ging es um die Erweiterung der Anlage: Zwei neue Gebäude sollen Platz für ein Auditorium und eine Dauerausstellung zum Thema Demokratie schaffen. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr vorgesehen. Neben der Vermittlung von Geschichte soll damit die Demokratiearbeit vor Ort gestärkt werden.

Die Idee dahinter finde ich wichtig: Besucher sollen verstehen, wie Demokratie funktioniert, welche Freiheiten sie ermöglicht und wie zerbrechlich sie sein kann. Gerade an einem Ort, der eng mit der Geschichte der Monarchie verbunden ist, lassen sich Fragen nach politischer Macht, Mitbestimmung und gesellschaftlicher Verantwortung anschaulich vermitteln.

Dabei geht es auch um Prävention. Wer versteht, wie demokratische Strukturen geschwächt werden können, kann Gefährdungen früher erkennen und ihnen entgegentreten. Demokratie braucht Menschen, die ihren Wert kennen und bereit sind, für sie einzustehen.

Im Anschluss erhielten die beiden noch eine Führung durch den Reichstag. Vielen Dank für den Besuch und den anregenden Austausch über dieses spannende Vorhaben!

 

WAHLKREIS AKTUELL

Danke für das Vertrauen – am Sonntag noch einmal wählen gehen!

v.l.n.r. Andreas Mattfeldt, Nico Holtkamp, Hella Bachmann und Lars Lorenzen

Die Kommunalwahl liegt hinter uns. Mir ist es wichtig, noch einmal allen zu danken, die sich zur Wahl gestellt haben. Den Gewählten gratuliere ich herzlich, unabhängig davon, ob sie für eine Partei, eine Wählergemeinschaft oder als Einzelbewerber angetreten sind.

Mein besonderer Dank gilt auch denen, für die es am Ende nicht gereicht hat. Wer viel Zeit und Herzblut investiert, darf enttäuscht sein. Aber die Bereitschaft, öffentlich Gesicht zu zeigen und Verantwortung für die eigene Heimat zu übernehmen, verdient Respekt – unabhängig vom Ergebnis.

Ich selbst bin erneut in den Gemeinderat Langwedel und den Kreistag Verden gewählt worden. Dass ich bei der Kreistagswahl sogar die meisten persönlichen Stimmen aller Kandidaten erhalten habe, macht mich sehr dankbar. Gerade weil ich nicht als Spitzenkandidat angetreten bin, hatte ich mit einem solchen Ergebnis nicht gerechnet. Ich freue mich, dass ich dazu beitragen konnte, dass die CDU mit deutlichem Abstand stärkste Fraktion im Verdener Kreistag geworden ist.

Die Verbindung zwischen meiner Arbeit in Berlin und der kommunalen Ebene bleibt mir besonders wichtig. Kommunalpolitik erdet. Allen, die nun Verantwortung übernehmen, wünsche ich gute Diskussionen und den Mut, um die besten Ideen zu streiten – engagiert, aber immer fair und respektvoll.

Am Sonntag, dem 27. September, stehen noch Stichwahlen an. Wo bei Ihnen noch eine Entscheidung aussteht, nutzen Sie bitte Ihr Wahlrecht. Jede Stimme zählt für die Zukunft unserer Heimat!

Besuch aus Osterholz-Scharmbeck: Politik live erleben

Andreas Mattfeldt und die Schülerinnen und Schüler des des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck

Rund 50 Schülerinnen und Schüler aus zwei 10. Klassen des Gymnasiums Osterholz-Scharmbeck durfte ich kürzlich im Deutschen Bundestag begrüßen. Während ihrer einwöchigen Klassenfahrt nach Berlin stand auch ein Besuch im Parlament auf dem Programm.

Der Zeitpunkt war besonders spannend: Mitten in der Haushaltswoche konnten die beiden Klassen eine Plenardebatte von der Besuchertribüne aus verfolgen. So erlebten sie unmittelbar, wie die Abgeordneten über politische Prioritäten diskutieren und darum ringen, wofür der Bund Geld ausgeben soll.

Anschließend habe ich die Gruppe persönlich durch den Bundestag geführt und einige Einblicke hinter die Kulissen gegeben. Mir ist wichtig, dass junge Menschen Politik nicht nur aus dem Unterricht oder den Nachrichten kennen, sondern parlamentarische Arbeit selbst erleben können.

Schön, dass ihr bei mir vorbeigeschaut habt, und vielen Dank für euren Besuch!

2,5 Millionen Euro für das Allwetterbad in Osterholz-Scharmbeck!

Das ist eine richtig gute Nachricht für unsere Region: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem ich angehöre, hat in dieser Woche 2,5 Millionen Euro für die Sanierung des Allwetterbades in Osterholz-Scharmbeck bewilligt.

Ich hatte Bürgermeister Torsten Rohde auf das neue Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder aufmerksam gemacht. Die Stadt hat daraufhin ihren Antrag auf den Weg gebracht. Im Haushaltsausschuss habe ich mich intensiv dafür eingesetzt, dass das Allwetterbad berücksichtigt wird. Umso mehr freue ich mich, dass wir diese wichtige Unterstützung nach Osterholz-Scharmbeck holen konnten.

Selbstverständlich war das nicht: Bundesweit wurden 960 Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von 3,2 Milliarden Euro eingereicht. Zur Verfügung standen lediglich 250 Millionen Euro. Das Programm war damit massiv überzeichnet.

Bei einem Sanierungsbedarf von insgesamt knapp 7,7 Millionen Euro leistet die Förderung einen wichtigen Beitrag zur Instandsetzung und energetischen Modernisierung des Bades. Hier lernen Kinder schwimmen, Vereine trainieren und Familien verbringen ihre Freizeit. Gerade angesichts der angespannten kommunalen Haushalte brauchen solche Einrichtungen Unterstützung. Genau dafür lohnt sich der Einsatz in Berlin!

Unsere Kulturschätze erhalten: Jetzt Bundesförderung beantragen

Der Niedersachsenstein in Worpswede und die historische Orgel in der St.-Jakobi-Kirche in Wittlohe zeigen beispielhaft, welche besonderen Kulturschätze wir in unserer Heimat haben. Ihr Erhalt verlangt den Verantwortlichen viel Einsatz ab – und kostet Geld.

Für beide Projekte habe ich im Haushaltsausschuss erfolgreich um Unterstützung geworben: Der Niedersachsenstein erhielt 328.500 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm XIII, für die denkmalgerechte Sanierung der Furtwängler-und-Hammer-Orgel in Wittlohe stellte der Bund knapp 41.000 Euro bereit. Ich freue mich sehr, dass wir damit zum Erhalt dieser besonderen Zeugnisse unserer Geschichte beitragen konnten.

Nun gibt es eine neue Fördermöglichkeit: Im aktuellen Denkmalschutz-Sonderprogramm stehen bundesweit bis zu 50 Millionen Euro für national bedeutsame Kulturdenkmale und historische Orgeln zur Verfügung. Der Bund kann bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen. Die übrige Finanzierung muss durch Eigenmittel oder weitere Förderer gesichert werden.

Ich möchte Kommunen, Kirchengemeinden, Vereine, Stiftungen und private Denkmaleigentümer in Verden und Osterholz ausdrücklich ermutigen, eine Bewerbung zu prüfen. Anträge können noch bis zum 2. Oktober 2026 beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege eingereicht werden.

Denkmalschutz bewahrt unsere Heimat und unterstützt zugleich die spezialisierten Handwerksbetriebe, die solche Sanierungen ermöglichen. Nutzen wir diese Chance für unsere Region!

Weitere Informationen zum Förderprogramm

 

DigitalPakt Alter: Ältere Menschen im digitalen Alltag unterstützen

Digitale Teilhabe entsteht nicht allein dadurch, dass jemand ein Smartphone oder einen Computer besitzt. Gerade ältere Menschen brauchen häufig jemanden, der Fragen beantwortet, Dinge in Ruhe erklärt und beim Ausprobieren unterstützt. Dafür sind wohnortnahe Anlaufstellen wichtig, etwa in Büchereien oder Mehrgenerationenhäusern.

Mit dem „DigitalPakt Alter“ können Kommunen solche Angebote aufbauen und dauerhaft stärken. Bundesweit werden 30 Kommunen mit jeweils 5.000 Euro unterstützt. Das Geld kann beispielsweise für die Qualifizierung von Engagierten, Netzwerkveranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit oder die Ausstattung von Orten zum Kennenlernen und Ausprobieren digitaler Angebote eingesetzt werden.

Der Aufruf richtet sich besonders an kleine und mittlere Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2026 möglich. Wichtig ist, dass gleichzeitig eine Bewerbung um das Prädikat „Kommune im DigitalPakt Alter“ eingereicht werden muss. Ausgezeichnete Kommunen profitieren außerdem von fachlicher Begleitung, Schulungsangeboten und einem bundesweiten Netzwerk.

Ich würde mich freuen, wenn Kommunen aus Osterholz und Verden diese Möglichkeit nutzen. Mir ist wichtig, dass ältere Menschen bei der Digitalisierung mitgenommen werden und vor Ort die Unterstützung finden, die sie brauchen.

Weitere Informationen und Bewerbung

 
 
 
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