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BUNDESTAG AKTUELL 11. September 2026

Liebe Freunde,

nach vielen Gesprächen und Begegnungen in unserer Heimat ging es mit der Haushaltswoche in Berlin wieder los. In meiner Rede zum Verteidigungshaushalt habe ich deutlich gemacht: Mehr Geld muss auch zu mehr Sicherheit führen.

Neben den Haushaltsberatungen berichte ich über die Chancen für eine Rückkehr der Bundeswehr nach Barme. Besonders gefreut habe ich mich außerdem über die Schülergruppen aus unserem Wahlkreis, die mich im Bundestag besucht haben. 



Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

 

VIDEO DER WOCHE

Andreas Mattfeldt bei seiner Rede im Deutschen Bundestag zu dem Entwurf des Verteidigungshaushaltes 2027

Meine Haushaltsrede: Mehr Geld muss mehr Sicherheit bringen

109,75 Milliarden Euro für unsere Verteidigung – rund 27 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Über diese gewaltige Summe habe ich in dieser Woche bei der ersten Beratung des Verteidigungshaushalts 2027 im Deutschen Bundestag gesprochen.

Ganz ehrlich: Mir wäre es lieber, wir müssten dieses Geld nicht für Verteidigung ausgeben. Doch die sicherheitspolitische Realität lässt uns keine andere Wahl. Wir investieren, weil wir unsere Freiheit und Sicherheit schützen wollen. Glaubwürdige Abschreckung soll dazu beitragen, Krieg zu verhindern.

Als Haushälter schaue ich deshalb besonders darauf, was wir für diese Mittel bekommen. Zusätzliche Milliarden allein machen unser Land noch nicht sicherer. Wir brauchen schnellere Beschaffungen, größere Produktionskapazitäten und eine bessere Einbindung unseres leistungsfähigen Mittelstands.

Mein Anspruch ist klar: Das Geld muss dort ankommen, wo es gebraucht wird – bei der Truppe. Wie uns das gelingen kann und worauf es jetzt ankommt, erläutere ich in meiner Rede im Video der Woche.

Hier der Link zu meiner Rede

 

THEMEN DER WOCHE

Haushalt 2027: Investieren und die Verschuldung begrenzen

In dieser Sitzungswoche haben wir den Bundeshaushalt für das Jahr 2027 in erster Lesung beraten. Es ist bereits der dritte Haushalt dieser Koalition – und die Aufgabe wird angesichts der wirtschaftlichen Lage und der internationalen Krisen nicht leichter.

Der Entwurf setzt wichtige Schwerpunkte: Über 117 Milliarden Euro sind für Investitionen vorgesehen, hinzu kommt die weitere Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit. Gleichzeitig haben die Ministerien Einsparvorgaben von insgesamt vier Milliarden Euro umgesetzt. Das ist ein Einstieg in die notwendige Konsolidierung, den wir in den kommenden Jahren fortsetzen müssen.

Denn auch das gehört zur Ehrlichkeit: Einschließlich der Sondervermögen ist für 2027 eine Neuverschuldung von insgesamt 203,6 Milliarden Euro geplant. Damit modernisieren wir unsere Infrastruktur und stärken unsere Sicherheit. Aber diese Schulden und die dazugehörigen Zinsen verschwinden nicht einfach.

Für mich kommt es in den weiteren Beratungen deshalb darauf an, klare Prioritäten zu setzen und die Neuverschuldung zu begrenzen. Vor allem brauchen wir strukturelle Reformen, damit unsere Wirtschaft wieder wächst. Wir tragen Verantwortung für die Handlungsfähigkeit unseres Landes und für die Rechnungen, die wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen.

Kommunalwahl am Sonntag: Demokratie lebt vom Mitmachen

Am kommenden Sonntag, dem 13. September, wird bei uns kommunal gewählt. Das ist für mich ein guter Anlass, Danke zu sagen: allen Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, Verantwortung für ihre Heimat zu übernehmen – unabhängig von ihrer Partei oder Wählergemeinschaft.

Wer kandidiert, zeigt öffentlich Gesicht, vertritt seine Überzeugungen und stellt sich dem Urteil der Wähler. Dazu gehört Mut. Nicht jeder wird am Ende gewählt, aber jeder, der sich aufstellen lässt, bringt sich persönlich ein. Dafür habt ihr meinen Respekt!

Kritik gehört zur Demokratie. Doch gerade in den sozialen Medien würde ich mir manchmal mehr Bereitschaft wünschen, selbst mit anzupacken. Wer etwas besser machen möchte, kann mitarbeiten, eigene Vorschläge einbringen und sich zur Wahl stellen. Demokratie lebt vom Mitmachen.

Ich selbst kandidiere ebenfalls wieder ehrenamtlich für den Gemeinderat in Langwedel und den Kreistag in Verden. Diese Verbindung zwischen Bundes- und Kommunalpolitik ist mir wichtig: Entscheidungen aus Berlin wirken unmittelbar vor Ort. Gleichzeitig müssen die Anliegen unserer Gemeinden und unseres Landkreises auch in Berlin gehört werden.

Am Ende wollen wir unsere Heimat gemeinsam ein Stück besser machen. Das gelingt häufig auch über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg. Deshalb meine herzliche Bitte: Nutzen Sie am Sonntag Ihr Wahlrecht und entscheiden Sie mit!

Deutschland kann Raumfahrt!

Daniel Metzler (CEO, Isar Aerospace) und Andreas Mattfeldt 

Was für ein Erfolg für Isar Aerospace: Spectrum hat den Orbit erreicht! Erstmals ist das einer Rakete eines privaten deutschen Raumfahrtunternehmens gelungen. Dazu gratuliere ich Daniel Metzler und seinem gesamten Team ganz herzlich.

Für mich persönlich ist dieser Meilenstein auch etwas Besonderes. 2018 habe ich als zuständiger Haushälter für Raumfahrt dafür gesorgt, dass erstmals Mittel aus dem Bundeshaushalt für drei deutsche Raketen-Start-ups bereitgestellt wurden. Damals war längst nicht jeder von dieser Idee begeistert. Umso mehr freue ich mich, dass sich der Mut und das Vertrauen in unsere Unternehmen auszahlen.

Deutschland und Europa brauchen eigene, unabhängige Startkapazitäten. Wir können uns nicht dauerhaft allein auf SpaceX und andere außereuropäische Anbieter verlassen. Technologische Unabhängigkeit müssen wir uns erarbeiten – und bereit sein, dafür zu investieren.

Deshalb drücke ich genauso Rocket Factory Augsburg und HyImpulse die Daumen. Auch bei Isar Aerospace wird bereits an größeren Fähigkeiten und höheren Nutzlasten gearbeitet. Diese nächsten Schritte brauchen wir. Über den erreichten Erfolg dürfen wir uns aber erst einmal freuen: Deutschland kann Raumfahrt!

Zehn Jahre Team Mattfeldt – danke, Harry!

Das Team Mattfeldt

Im Berliner Politikbetrieb geht vieles schnell. Umso schöner ist es, wenn Menschen einen über viele Jahre begleiten. Unser Harry Laube gehört inzwischen seit zehn Jahren zum Team Mattfeldt. Dieses Jubiläum haben wir bei einem gemeinsamen Essen in Berlin gefeiert.

Ob Bürgeranfragen – Besuchergruppen – Fördermöglichkeiten für unsere Heimat oder Fragen zu der Verteidigungstechnik: Harry bringt sich mit enormem Fachwissen, großer Verlässlichkeit und ganz viel Herzblut ein. Als Leiter meiner Wahlkreisbüros ist er für mich eine besondere Stütze. Sein Einsatz geht seit vielen Jahren weit über das hinaus, was in einem Arbeitsvertrag stehen könnte.

Das Jubiläum war für mich auch eine Gelegenheit, meinem gesamten Team Danke zu sagen. Viele von uns arbeiten schon lange zusammen – Ute ist sogar seit 17 Jahren dabei! Ich habe das große Glück, fachlich hervorragende Kolleginnen und Kollegen an meiner Seite zu haben, die längst auch echte Freunde geworden sind.

Lieber Harry, danke für zehn Jahre Loyalität, Engagement und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Darauf konnten wir im Cicchetti da Rosa gemeinsam anstoßen!

Janika berichtet aus Ohio: Wirtschaft und Migration im Blick

Janika Koske bei ihrem Mitarbeiteraustausch in Ohio (USA)

Meine Mitarbeiterin Janika reiste im Rahmen eines Mitarbeiteraustauschs für eine Woche nach Ohio in die USA. Das Programm „Beyond Washington“ wird seit einigen Jahren über die US-Botschaft in Berlin organisiert und führt 20 Teilnehmer ganz bewusst in einen sogenannten „Heartland State“ – also fernab der Ost- oder Westküste.

Vor Ort erwartete die Gruppe ein straffes, aber hochinteressantes Programm mit Organisationen aus der Gesellschaft, der Kommunal- und Bundesstaatspolitik sowie verschiedenen Verbänden. Dabei ging es auch um Themen, die unsere Region beschäftigen: Energieversorgung, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und der Umgang mit angespannten kommunalen Haushalten.

Janika, die übrigens gebürtig aus Langwedel stammt, brachte viele spannende Eindrücke und Anregungen mit. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie unser Büro bei diesem Austausch als Botschafterin für Verden und Osterholz vertreten hat.

Seit vielen Jahren unterstütze ich den transatlantischen Austausch über unser Parlamentarisches Patenschafts-Programm, an dem auch Janika vor 13 Jahren teilgenommen hat. Umso schöner, dass sie nun erneut die Gelegenheit hatte, die Beziehungen zwischen unseren Ländern durch persönliche Begegnungen zu vertiefen.

Die Reise wurde übrigens nicht aus deutschen Steuergeldern finanziert, sondern größtenteils von den Teilnehmern selbst sowie durch einen Beitrag der US-Botschaft.

 

WAHLKREIS AKTUELL

Ein Stück Heimat in Berlin: Besuch aus Ritterhude

Die Schülerinnen und Schüler aus Ritterhude und Andreas Mattfeldt

Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs aus Ritterhude haben mich während ihrer Kursfahrt im Deutschen Bundestag besucht. Über solche Begegnungen mit jungen Menschen aus unserer Heimat freue ich mich immer besonders.

Bei einem gemeinsamen Rundgang haben wir über meine Arbeit als Abgeordneter gesprochen und darüber, wie der Alltag im Parlament tatsächlich aussieht. Natürlich blieb auch Zeit für die Fragen, die die Schülerinnen und Schüler mitgebracht hatten. Gerade der Blick hinter die Kulissen macht häufig anschaulicher, was sonst nur in den Nachrichten zu sehen ist.

Wenn junge Menschen offen nachfragen und Interesse mitbringen, entstehen oft die besten Gespräche. Vielen Dank für euren Besuch – schön, dass ihr in Berlin vorbeigeschaut habt!

Waldschule Schwanewede: Den Bundestag selbst erleben

Die Schülerinnen und Schüler aus Schwanewede und Andreas Mattfeldt

Den 10. Jahrgang der Waldschule Schwanewede durfte ich ebenfalls im Deutschen Bundestag begrüßen. Ich bin selbst gerne an Schulen unterwegs, um mit jungen Menschen über Politik und ihre persönlichen Fragen zu sprechen. Noch einmal etwas Besonderes ist es aber, wenn ein ganzer Jahrgang nach Berlin kommt und das Parlament unmittelbar erleben kann.

Politik sollte schließlich nicht nur etwas sein, das man aus dem Unterricht, den Nachrichten oder von Social Media kennt. Vor Ort lässt sich zeigen, wie parlamentarische Arbeit funktioniert, wie Entscheidungen entstehen und wie Demokratie im Alltag gelebt wird.

Herzlichen Dank an die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte für den Besuch und die guten Gespräche. Ich habe mich sehr gefreut, euch hier begrüßen zu dürfen!

Sommerfest der Senioren-Union: Dieses Land kann mehr!

Andreas Mattfeldt beim Sommerfest der Senioren Union im Landkreis Verden

Ein schöner Nachmittag, rund 50 Gäste und viele gute Gespräche: Beim Sommerfest unserer Senioren-Union im Landkreis Verden ging es natürlich auch ausführlich um die Bundespolitik.

Mir war dabei wichtig, dass wir unser Land nicht ständig schlechterreden, als es ist. Wir haben kluge junge Menschen, einen starken Mittelstand und innovative Unternehmen. Deutschland hat unglaublich viel Potenzial. Wir müssen es wieder besser zur Entfaltung bringen.

Dafür reicht allerdings kein „Weiter so“. Wir brauchen Reformen, weniger Bürokratie und schnellere Planungen. Arbeit und Unternehmertum müssen sich wieder stärker lohnen. Und wir dürfen unseren Kindern und Enkeln keine Rechnungen hinterlassen, die sie irgendwann nicht mehr bezahlen können.

Bei Investitionen, Infrastruktur, Bundeswehr, Migration und ersten Reformen haben wir bereits einiges auf den Weg gebracht. Sicherlich ist nicht alles perfekt, und manches geht auch mir noch zu langsam. Trotzdem bin ich überzeugt: Mit mehr Mut, Zuversicht und Vertrauen in unsere eigenen Stärken können wir viel erreichen. Dieses Land kann mehr!

Bundeswehr in Barme: Diese Chance sollten wir nutzen

Adrian Mohr und Andreas Mattfeldt

Eine Rückkehr der Bundeswehr nach Dörverden-Barme bleibt möglich. Darüber habe ich gemeinsam mit Adrian Mohr bei einem Pressegespräch mit der Verdener Aller-Zeitung gesprochen.

Die Bundeswehr plant die Wiederbeschaffung moderner Sanitätszüge. Für deren Stationierung ist ein Gleisanschluss zwingend erforderlich – und genau diese Voraussetzung bietet Barme. Wenn die Prüfung und Abwägung der Bundeswehr 2027 positiv ausfallen, könnten mit einem Sanitätszug auch dazugehörige Truppenteile an den Standort kommen.

Wir versprechen nicht, dass diese Ansiedlung gelingt. Das wäre unseriös. Aber wir sehen eine echte Chance für Dörverden: auf Investitionen, zusätzliche Kaufkraft und neue gewerbliche Entwicklungen. Deshalb stehe ich dazu im regelmäßigen Austausch mit dem Verteidigungsministerium. Adrian Mohr und ich halten außerdem Kontakt zur Wiebe-Gruppe, zum Forstgut Eickhof und zum Wolfcenter als Grundstücksnachbarn.

Die pauschale Ablehnung der örtlichen SPD kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Es geht hier nicht um „Bundeswehr-Nostalgie“, sondern um aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen und die Zukunftsmöglichkeiten unserer Gemeinde. Ich wünsche mir, dass wir diese Perspektive gemeinsam sachlich prüfen und ihr eine faire Chance geben.

Auf dem Hof von Hanke Bohlen: Unseren Landwirten den Rücken stärken

v.l.n.r. Hanke Bohlen, Andreas Mattfeldt, Marie Jordan, Axeil Miesner, Silvia Breher und Fabian Albrecht 

Gemeinsam mit unserer Osterholz-Scharmbecker Bürgermeisterkandidatin Marie Jordan, der Parlamentarischen Staatssekretärin Silvia Breher, Axel Miesner und vielen Landwirten war ich auf dem Hof von Hanke Bohlen in Osterholz-Scharmbeck zu Gast.

Die Botschaft der Betriebe war glasklar: Zu viel Bürokratie, jahrelange Genehmigungsverfahren und immer weniger landwirtschaftliche Fläche machen ihnen das Wirtschaften schwer. Wer seinen Betrieb weiterentwickeln möchte, braucht Planungssicherheit und Entscheidungen, auf die er sich verlassen kann.

Für mich steht fest: Landwirte sind Unternehmer. Wer einen Stall modernisieren oder in bessere Haltungsbedingungen investieren will, darf nicht jahrelang auf eine Genehmigung warten. Beim Bürokratieabbau kommen wir auf Bundesebene voran. Aber auch vor Ort müssen wir schneller und pragmatischer werden.

Wer regionale Lebensmittel will, muss diejenigen unterstützen, die sie produzieren. Danke an Marie Jordan für die Organisation und vor allem an unsere Landwirte für den offenen Austausch und die klaren Worte!

Förderung für unsere Chöre, Orchester und Musikvereine

In unseren Chören, Orchestern, Bands und Musikvereinen steckt unglaublich viel ehrenamtliches Engagement. Wer neue Ideen verwirklichen möchte, kann sich jetzt um Unterstützung aus dem Amateurmusikfonds bewerben.

Gefördert werden unter anderem innovative künstlerische Projekte, neue Ansätze zur Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung, Ensemble-Neugründungen sowie Kooperationen. Auch Coaching und Zukunftswerkstätten können unterstützt werden.

Für Projekte im Jahr 2027 stehen jeweils bis zu 40.000 Euro bereit. Voraussetzung ist ein Eigenanteil von mindestens fünf Prozent. Die Antragsfrist endet am 30. September 2026.

Der Fonds wird aus Bundesmitteln finanziert, die wir im Haushalt bereitstellen. Ich möchte alle Amateurmusikgruppen aus unserer Region ermutigen: Nutzen Sie diese Möglichkeit, wenn Sie eine gute Idee haben und gemeinsam etwas Neues auf die Beine stellen wollen!

Weitere Informationen zur Förderung und zur Bewerbung

 
 
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Büro Berlin: Andreas Mattfeldt, MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
Telefon 030 22771322 | E-Mail: andreas.mattfeldt@bundestag.de | www.andreas-mattfeldt.de