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BUNDESTAG AKTUELL 12. Juni 2026

Liebe Freunde,

die vergangenen Tage waren wieder gut gefüllt – in Berlin und mit vielen Themen, die unsere Region ganz unmittelbar betreffen. Deshalb gibt es in dieser Ausgabe einen etwas breiteren Überblick: von meinem Besuch auf der ILA über die Übergabe des Petitionsberichts und meine verteidigungspolitische Dienstreise nach Australien bis hin zu Besuchergruppen, Schulklassen und persönlichen Begegnungen, über die ich mich besonders gefreut habe.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

BlLD DER WOCHE

v. l. n. r.: Manfred Schiller, Andreas Mattfeldt, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, die amtierende Ausschussvorsitzende Dr. Hülya Düber, Corinna Rüffer, Daniela Rump und Sören Pellmann.

Petitionen wirken: Bürgeranliegen im Bundestag

Der Petitionsausschuss hat der Präsidentin des Deutschen Bundestages seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 überreicht. Für mich zeigt dieser Bericht sehr deutlich: Wer sich mit einer Petition an den Bundestag wendet, kann etwas bewegen.

Im vergangenen Jahr haben sich 12.399 Bürgerinnen und Bürger an den Petitionsausschuss gewandt. Viele Anliegen betreffen ganz persönliche Situationen – sie machen mit 69 Prozent den größten Teil der Eingaben aus.

Petitionen können politische Entscheidungen anstoßen und konkrete Hilfe ermöglichen. Beispiele sind der stärkere Schutz vor häuslicher Gewalt, die geplante Abschaffung von Feinstaubplaketten für Elektrofahrzeuge oder die Genehmigung eines Elektrorollstuhls nach erneuter medizinischer Begutachtung.

Besonders wichtig ist mir: Bürgeranliegen dürfen nicht im Verwaltungsalltag versanden. Deshalb soll die Bundesregierung künftig im Ausschuss Rede und Antwort stehen, wenn sie Forderungen nicht umsetzen möchte, die vom Petitionsausschuss mit seinem höchsten Votum unterstützt wurden.

Petitionen wirken – und sie sind ein wichtiger direkter Draht zwischen Bürgerinnen und Bürgern und dem Deutschen Bundestag.

THEMEN DER WOCHE

Auf der ILA: Luft- und Raumfahrt, Sicherheit und Innovation im Fokus

v. l. n. r.: Andreas Schwarz , Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur der Luftwaffe, Sabine von der Recke, Mitglied des Vorstands der OHB System AG, Georg Friedrich Prinz von Preußen und Andreas Mattfeldt 

In dieser Woche bin ich auf der ILA 2026 in Berlin unterwegs. Die ILA ist eine der wichtigsten Messen für Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Sicherheitstechnologie und Innovation. Hier kommen Industrie, Politik, Forschung und Bundeswehr zusammen, um über die Technologien von heute und morgen zu sprechen.

Der Austausch mit der Luft- und Raumfahrtindustrie ist für mich seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil meiner politischen Arbeit. Gerade in Zeiten neuer sicherheitspolitischer Herausforderungen kommt es darauf an, unsere technologische Souveränität, industrielle Stärke und Innovationsfähigkeit weiter auszubauen.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Andreas Schwarz MdB stehen auf der ILA Gespräche mit wichtigen Unternehmen und Vertretern der Branche auf dem Programm – unter anderem mit MTU Aero Engines, Aerodata, Airbus, Berlin Space Technologies, Helsing, EUROJET und dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Im Fokus stehen dabei moderne Antriebstechnologien, Raumfahrt, unbemannte Systeme, künstliche Intelligenz, europäische Verteidigungskooperation und die Frage, wie Innovationen schneller in die praktische Anwendung kommen können.

Die ILA zeigt sehr deutlich: Luft- und Raumfahrt sind weit mehr als Flugzeuge und Satelliten. Es geht um Arbeitsplätze, Forschung, industrielle Stärke, Sicherheit und die technologische Zukunft unseres Landes.

Verteidigungsindustrie in Australien: Technologien und Kooperationen im Blick

v.l.n.r. Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Andreas Mattfeldt, Andreas Schwarz, Nathan Poyner (Managing Director, Rheinmetall Defence Australia) und ein Mitarbeiter von Rheinmetall.

Als zuständiger Hauptberichterstatter für den Verteidigungshaushalt im Haushaltsausschuss war ich gemeinsam mit meinem SPD-Mitberichterstatter Andreas Schwarz und dem Nationalen Rüstungsdirektor, Vizeadmiral Carsten Stawitzki, zu Gesprächen und Unternehmensbesuchen in Australien.

In Sydney, Canberra, Melbourne und Brisbane haben wir uns gezielt über die Leistungsfähigkeit der australischen Verteidigungsindustrie informiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem moderne Marinefähigkeiten, Weltraumüberwachung, Hochenergielaser, unbemannte Luftfahrzeuge sowie die Boxer-Produktion für Deutschland.

Besonders aufschlussreich waren die Einblicke in das unbemannte Luftfahrtsystem MQ-28 Ghost Bat von Boeing und in die Fertigung des Boxers bei Rheinmetall Defence Australia unter anderem für die deutsche Bundeswehr. Dabei ging es auch um die Frage, wie deutsche Unternehmen bei möglichen künftigen Kooperationen eingebunden werden können.

Mein Fazit: Australien verfügt in mehreren technologischen Bereichen über einsatznahe und industriell belastbare Fähigkeiten, die auch für Deutschland interessant sein können. Australien ist zudem ein wichtiger Exporteur unverarbeiteter Ressourcen und gleichzeitig eine gefestigte Demokratie mit westlicher Ausrichtung. Auch hierin liegt entsprechend Potential für die Versorgungssicherheit der deutschen Industrie.

Niedersachsen zu Gast in Berlin

Bilderzusammenstellung vom Sommerfest der niedersächsischen Landesregierung

Einmal im Jahr trifft sich Niedersachsen in Berlin – und natürlich war ich auch diesmal beim Sommerfest dabei. Für mich ist dieser Abend immer eine schöne Gelegenheit, viele Weggefährten, Freunde und bekannte Gesichter wiederzusehen.

Besonders gefreut hat mich, dass meine Tochter Alena in diesem Jahr mein Gast war. Da sie beruflich regelmäßig in Berlin ist, haben wir inzwischen fast schon eine kleine „Berlin-WG“. Umso schöner ist es für mich, wenn sie hier ist und wir solche Abende gemeinsam erleben können.

Auch viele Begegnungen mit der Heimat haben den Abend besonders gemacht: mit Susanne Heitmann und Martina Warnken von der Land Touristik Niedersachsen, mit Osterholz-Scharmbecks Bürgermeister Torsten Rohde, unserem Landrat Bernd Lütjen, Landrat Marco Prietz aus Rotenburg und ganz überraschend auch mit Siegfried Deutsch von unserer IHK.

Es waren gute Gespräche, viele bekannte Gesichter und ein rundum gelungener Abend. Nicht jede Begegnung schafft es auf ein Foto, aber viele bleiben in besonderer Erinnerung. Solche Momente zeigen: Auch Berlin kann sich manchmal richtig heimelig anfühlen.

Zukunft der Luftfahrt in Deutschland und Europa sichern

Deutschland ist auf eine starke Luftfahrt angewiesen. Für eine exportorientierte Volkswirtschaft geht es dabei um internationale Erreichbarkeit, sichere Lieferketten, hochwertige Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes.

Der Deutsche Bundestag hat sich in dieser Woche mit einem Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPDzur Zukunft der Luftfahrt in Deutschland und Europa befasst. Die Botschaft ist klar: Der Luftverkehrs- und Luftfahrtstandort Deutschland darf im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückfallen.

Ein zentrales Problem sind die im europäischen Vergleich hohen, auch staatlich verursachten Standortkosten. Wenn Flüge von und nach Deutschland zunehmend unrentabel werden, hat das Folgen für Flughäfen, Unternehmen, Beschäftigte und Reisende. Deshalb ist es richtig, Entlastungen auf den Weg zu bringen und weitere Schritte zu prüfen.

WAHLKREIS AKTUELL

Doppelter Besuch aus der Heimat im Deutschen Bundestag

Andreas Mattfeldt und die Schülerinnen und Schüler einer Klasse des 10. Jahrgangs vom GaW im Eingangsbereich des Paul-Löbe-Hauses 

Andreas Mattfeldt und die Schülerinnen und Schüler einer Klasse des 10. Jahrgangs vom GaW  auf dem Jakob-Mierscheid-Steg

In dieser Woche durfte ich mich über Besuch aus der Heimat freuen: Zwei Schulklassen des Gymnasiums am Wall (GaW) waren bei mir in Berlin zu Gast. Solche Besuche sind für mich immer etwas Besonderes, weil Politik dadurch greifbarer wird und junge Menschen einen direkten Eindruck davon bekommen, wie parlamentarische Arbeit funktioniert.

Gemeinsam konnten wir einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages werfen. Dabei ging es um die Arbeit im Parlament, den Alltag eines Abgeordneten und natürlich auch um die Frage, wie Entscheidungen in Berlin entstehen. Besonders gefreut hat mich, dass die Schülerinnen und Schüler interessiert nachgefragt und sich aktiv eingebracht haben.

Gerade der Austausch mit jungen Menschen ist mir wichtig. Viele politische Entscheidungen betreffen ihre Zukunft ganz unmittelbar – von Bildung über Ausbildung und Studium bis hin zu Fragen von Wirtschaft, Sicherheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Deshalb ist es gut, wenn Schülerinnen und Schüler früh erleben, dass Demokratie vom Mitmachen, Fragenstellen und Diskutieren lebt.

Umso schöner war es, den beiden Klassen einige Einblicke in meine Arbeit als Bundestagsabgeordneter geben zu können. Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte des GaW für den Besuch, die guten Gespräche.

Austausch mit Auszubildenden aus Osterholz und Verden

Andreas Mattfeldt mit den Auszubildenden der Landkreise Osterholz und Verden 

In dieser Woche haben mich Auszubildende der Landkreise Osterholz und Verden in Berlin besucht. Der Austausch mit jungen Menschen, die gerade am Anfang ihres Berufslebens stehen, ist für mich immer etwas Besonderes.

Mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann bin ich selbst in das Berufsleben gestartet und weiß deshalb sehr gut, wie prägend und lehrreich diese Zeit sein kann. In der Ausbildung lernt man nicht nur fachliche Grundlagen, sondern auch Verantwortung, Teamarbeit, Selbstständigkeit und den Umgang mit neuen Herausforderungen.

Umso mehr freut es mich, wenn junge Menschen diesen Weg gehen, Fragen stellen und sich für Politik, Verwaltung und unsere Gesellschaft interessieren. Gerade die berufliche Ausbildung ist eine starke Grundlage für viele weitere Wege – ob im öffentlichen Dienst, in der Weiterbildung, im Studium oder später in Führungsverantwortung. Umso mehr habe ich mich über den Besuch, die guten Gespräche und das Interesse an meiner Arbeit im Deutschen Bundestag gefreut.

Brückensanierung in Langwedel wird entzerrt

Die Planung der Brückenerneuerungen rund um Langwedel beschäftigt mich schon seit längerer Zeit. Mir war von Anfang an wichtig, dass notwendige Baumaßnahmen nicht dazu führen, dass die Menschen vor Ort, Pendlerinnen und Pendler sowie unsere regionale Wirtschaft durch gleichzeitigeSperrungen zusätzlich belastet werden.

Deshalb habe ich frühzeitig das direkte Gespräch mit der Autobahn GmbH gesucht. Ich freue mich sehr, dass wir nun eine vernünftige Lösung erreichen konnten: Die Sanierung der Feldstraßen-Brücke über die A27 wird auf 2027 verschoben.

Damit verhindern wir, dass rund um Langwedel zwei wichtige Brückenverbindungen gleichzeitig gesperrt sind. Das ist eine spürbare Entlastung für den täglichen Verkehr, für die Bürgerinnen und Bürger und auch für die Unternehmen in unserer Region.

Mein Dank gilt der Autobahn GmbH für die konstruktive Zusammenarbeit.

Mattfeldt unterstützt Fahrten zur IdeenExpo 2026

Archivbild der IdeenExpo auf dem Messegelände Hannover. Foto: IdeenExpo GmbH

Die IdeenExpo ist für mich jedes Mal etwas Besonderes. Dort sieht man, wie schnell Begeisterung entsteht, wenn junge Menschen Technik und Naturwissenschaften nicht nur erklärt bekommen, sondern selbst ausprobieren können. Genau solche Erfahrungen wecken Interesse, machen Talente sichtbar und können vielleicht sogar den späteren Berufsweg prägen.

Deshalb unterstütze ich die IdeenExpo seit vielen Jahren sehr gerne. Auch 2026 möchte ich wieder Schulklassen und Jugendgruppen aus den Landkreisen Osterholz und Verden dabei helfen, dieses besondere Erlebnis in Hannover mitzunehmen.

Für einige Gruppen kann ich noch die Fahrtkosten vollständig übernehmen. Wer Interesse hat, sollte sich deshalb möglichst schnell mit Gruppenstärke, Ansprechpartner, Ort und Wunschtermin unter dem Betreff „Mattfeldt: IdeenExpo 2026“ bei meinem Büro melden:

andreas.mattfeldt.wk02@bundestag.de

Die IdeenExpo findet vom 20. bis 28. Juni 2026 auf dem Messegelände Hannover statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Mir ist wichtig, dass möglichst viele junge Menschen aus unserer Region die Chance bekommen, neugierig zu sein, Neues auszuprobieren und vielleicht eine ganz neue Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken.

KfW Award: Gründergeist aus unserer Region sichtbar machen

In den Landkreisen Osterholz und Verden gibt es viele Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder Verantwortung für einen bestehenden Betrieb übernehmen. Sie schaffen Arbeitsplätze, investieren vor Ort und stärken unsere Wirtschaft. Genau dieser Einsatz verdient Anerkennung.

Deshalb möchte ich Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmensnachfolger aus unserer Region ausdrücklich ermutigen, sich für den „KfW Award Gründen“ zu bewerben. Bewerbungen sind noch bis zum 1. Juli 2026 möglich.

Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, die seit 2021 gegründet oder im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurden. Bewertet werden unter anderem die Innovationskraft der Geschäftsidee, wirtschaftlicher Erfolg, ökologische Nachhaltigkeit und der gesellschaftliche Mehrwert.

Wer gründet, übernimmt Verantwortung und geht oft auch persönlich ins Risiko. Gerade deshalb braucht Deutschland mehr Anerkennung für Unternehmertum, verlässliche Finanzierungsmöglichkeiten, schnelle Entscheidungen und weniger übermäßige Bürokratie.

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Preisgelder im Gesamtumfang von 35.000 Euro sowie professionelle Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. Gute Ideen aus unserer Region sollten sichtbar werden – und dieser Wettbewerb ist eine gute Gelegenheit dafür.

Weitere Informationen zum Förderaufruf, zu den Voraussetzungen und zum Antragsverfahren gibt’s hier.

Neue Förderung für sichere Rad- und Fußwege

Kinder und Jugendliche müssen sich in unseren Städten und Gemeinden sicher und selbstständig bewegen können – auf dem Weg zur Schule, zum Sportverein oder zu Freunden. Genau deshalb ist es wichtig, dass Rad- und Fußwege im Alltag wirklich funktionieren.

Mit dem neuen Förderaufruf „Junge Generation Fahrrad – aktiv mobil“ stellt der Bund in den kommenden fünf Jahren bis zu 145 Millionen Euro bereit. Gefördert werden unter anderem sichere Querungen, barrierefreie Umbauten, Verkehrsberuhigungen und Lückenschlüsse im Rad- und Fußwegenetz.

Für unsere Kommunen in den Landkreisen Osterholz und Verden ist das eine konkrete Chance. Viele gute Ideen für bessere Schulwege, sichere Übergänge oder durchgängige Radwege gibt es vor Ort längst. Häufig scheitert die Umsetzung aber an der Finanzierung.

Wichtig ist jetzt, passende Projekte zu entwickeln und die Fristen im Blick zu behalten: Projektskizzen für innovative Modellprojekte sind bis zum 15. Juli 2026 möglich, Anträge für kurzfristige Maßnahmen bis zum 31. Juli 2026.

Mir ist wichtig: Ein guter Radweg darf nicht plötzlich enden, und Kinder dürfen an gefährlichen Kreuzungen nicht allein gelassen werden. Diese Förderung kann helfen, mit konkreten Maßnahmen mehr Sicherheit vor Ort zu schaffen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und das Bewerbungsformular sind hier abrufbar

Wenn Sie diese E-Mail (an: kh.vonau@web.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Büro Berlin: Andreas Mattfeldt, MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
Telefon 030 22771322 | E-Mail: andreas.mattfeldt@bundestag.de | www.andreas-mattfeldt.de