Bundestag aktuell vom 24.04.2026
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BUNDESTAG AKTUELL 24. April 2026

Liebe Freunde,

in der vergangenen Woche ist wieder einiges passiert. In diesem Newsletter möchte ich daher verschiedene Themen aufgreifen – von der Förderung in Höhe von über 1,28 Millionen Euro für die Sportanlage in Langwedel, für die ich mich im Haushaltsausschuss persönlich eingesetzt habe, über den Austausch mit dem Bremer Petitionsausschuss bis hin zum Nordderby und vielen Begegnungen mit jungen Menschen, etwa im Rahmen von Praktika und des Zukunftstages, die mich besonders gefreut haben.


Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

BILD DER WOCHE

Andreas Mattfeldt und Hauptamtsleiter Rolf Korb

Starke Förderung für Langwedel

Für meinen Heimatort Langwedel gibt es sehr gute Nachrichten aus dem Haushaltsausschuss: 1.282.500 Euro an Bundesmitteln fließen in die Sanierung und Weiterentwicklung der Sportanlage an der Oberschule am Goldbach.

Dieses Projekt liegt mir persönlich besonders am Herzen. Bereits in meiner Zeit als Bürgermeister hätte ich diese Maßnahmen gerne umgesetzt. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, die Anlage umfassend zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen.

Ein besonderer Dank gilt Hauptamtsleiter Rolf Korb und Bauamtsleiter Bernhard Goldmann. Durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit ist es gelungen, dieses Projekt im stark überzeichneten Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ erfolgreich zu platzieren.

Geplant sind unter anderem ein neuer Kunstrasenplatz, eine sanierte Sprintlaufbahn sowie zusätzliche Angebote wie ein Beach-Volleyballfeld, ein Frisbee-Golf-Platz und ein Bereich für Rollsport. Die Anlage wird künftig sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport und die individuelle Nutzung zur Verfügung stehen.

Bei Gesamtkosten von rund 2,85 Millionen Euro übernimmt der Bund rund 45 Prozent – eine erhebliche Entlastung für die Gemeinde. Der Start der Maßnahmen ist voraussichtlich ab 2027 geplant.

Das ist ein starkes Signal für den ländlichen Raum: Wir investieren gezielt in unsere Infrastruktur und schaffen bessere Bedingungen für Sport, Gemeinschaft und Lebensqualität vor Ort. Weiter Informationen rund um das Projekt gibt es hier

THEMEN DER WOCHE

Austausch zwischen Bremen und dem Bund: Besuch des Petitionsausschusses der Bremer Bürgerschaft

Die Mitglieder des Petitionsausschusses der Bremer Bürgerschaft und Andreas Mattfeldt 

Am vergangenen Mittwoch hatte unser Petitionsausschuss Besuch vom Petitionsausschuss aus der Bremischen Bürgerschaft, um sich über die parlamentarische Petitionsarbeit auf Landes- und Bundesebene auszutauschen.

Bereits vor dem offiziellen Gespräch nahm die Gruppe als Gäste an einer Sitzung unseres Ausschusses teil und konnte so unmittelbare Einblicke in unsere Arbeitsweise gewinnen. Im anschließenden Austausch standen vor allem die Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen der Arbeit im Land und im Bund im Mittelpunkt. Besonders interessant war dabei, wie viele Gemeinsamkeiten trotz unterschiedlicher Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen tatsächlich bestehen. Deutlich wurde: Beide Ebenen verfolgen dasselbe Ziel – den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör zu verschaffen und konkrete Lösungen zu erarbeiten.

Ein weiterer spannender Aspekt war die persönliche Motivation der Ausschussmitglieder: In beiden Parlamenten entscheiden sich viele Mitglieder bewusst für eine langjährige Mitarbeit im Petitionsausschuss – trotz der arbeitsintensiven Aufgaben. Der Grund liegt auf der Hand: Kaum ein anderes Gremium bietet eine so direkte Nähe zu den Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger.

Der Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der zukünftigen Ausrichtung der Petitionsarbeit. Themen wie Digitalisierung, Bürgernähe und Transparenz wurden intensiv diskutiert. Aber auch der Umgang mit privaten Petitionsportalen, die eine Zusammenarbeit und Bearbeitung der Parlamente suggerieren, waren Thema. Klar war schnell, dass der Petitionsausschuss in Bremen hier vor den gleichen Herausforderungen steht, wie der Bund. Der offene und konstruktive Dialog mit den Kolleginnen und Kollegen aus Bremen hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll und wichtig der Austausch zwischen den parlamentarischen Ebenen ist, um voneinander zu lernen und gemeinsame Herausforderungen anzugehen.

Persönlich habe ich mich über den Besuch besonders gefreut: Als Niedersachse mit enger regionaler Verbundenheit zu Bremen war es mir eine Freude, die Delegation rund um den Vorsitzenden Claas Rohmeyer begrüßen zu dürfen. Solche Begegnungen stärken nicht nur die fachliche Zusammenarbeit, sondern auch die gewachsenen Verbindungen zwischen unseren Regionen.

Der Besuch hat eindrucksvoll unterstrichen, wie wichtig der kontinuierliche Dialog für eine lebendige und bürgernahe Demokratie ist.

Innovationen für Europas Zugang zum All – Austausch mit HyImpulse

Andreas Mattfeldt und CEO von HyImpulse Dr. Christian Schmierer
Im Gespräch mit CEO Dr. Christian Schmierer konnte ich spannende Einblicke in die Arbeit von HyImpulse gewinnen. Das Unternehmen gehört zu den aufstrebenden Akteuren im sogenannten New-Space-Bereich und entwickelt innovative Trägersysteme, um kleinere Satelliten kosteneffizient in den Orbit zu bringen. Gerade in Zeiten zunehmender Bedeutung von Satelliten für Kommunikation, Navigation und Sicherheit ist das ein entscheidender Zukunftsmarkt.

Besonders interessant ist dabei der technologische Ansatz: HyImpulse setzt auf hybride Raketentriebwerke, die als sicherer, kostengünstiger und zugleich effizient gelten. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, Startsysteme flexibel und schnell verfügbar zu machen – ein klarer Vorteil im internationalen Wettbewerb und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit Europas beim Zugang zum All.

Klar ist: Wenn wir technologisch souverän bleiben wollen, müssen wir genau solche Unternehmen stärken. Deshalb schaue ich mir aktuell die zentralen Player in Deutschland – Isar Aerospace, HyImpulse und Rocket Factory Augsburg – gleichermaßen an, um mir ein umfassendes Bild vom Stand und den Perspektiven dieser Branche zu machen.

Das Gespräch hat erneut deutlich gemacht, welches Potenzial in der deutschen Raumfahrtindustrie steckt. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit aus Innovationen auch konkrete Anwendungen und wirtschaftlicher Erfolg werden.

Raumfahrtnation Deutschland stärken

 ESA-Direktor Daniel Neuenschwander Andreas Mattfeldt und Alexander Gerst 
In einer aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag ging es um die Frage, welche Rolle Deutschland künftig in der Raumfahrt einnehmen will – für mich ist die Antwort klar: Wir müssen den Anspruch haben, eine führende Raumfahrtnation zu sein.

Raumfahrt ist längst kein Prestigeprojekt mehr. Sie ist ein entscheidender Faktor für unsere technologische Souveränität, unsere Sicherheit und unsere wirtschaftliche Stärke. Wer heute in Forschung und Innovation investiert, sichert sich morgen Wettbewerbsvorteile – und genau hier darf Deutschland nicht zurückfallen.

In den vergangenen Wochen konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, welches Potenzial in unserem Land steckt. Besonders stolz macht mich dabei die Arbeit des Airbus-Teams beim European Service Module der Orion-Kapsel. Viele Menschen, die daran mitgearbeitet haben, kommen aus meinem Wahlkreis oder arbeiten hier in der Region. Mit der erfolgreichen Artemis-II-Mission haben wir gezeigt, zu welchen Leistungen wir fähig sind. Das Servicemodul aus Bremen war ein zentraler Bestandteil dieser Mission – ohne diese Technologie wäre der Flug um den Mond nicht möglich gewesen.

Umso mehr freut es mich, dass Deutschland nach aktuellen Planungen den ersten europäischen Astronauten zum Mond schicken wird. Ob Alexander Gerst oder Matthias Maurer diese Mission fliegen wird, ist noch offen – aber schon jetzt ist das ein starkes Signal für die Leistungsfähigkeit unserer Raumfahrt und unseren Anspruch, international ganz vorne mitzuspielen.

Das ist für mich echte Spitzenleistung „Made in Germany“ – und zugleich ein starkes Signal für unseren Standort. Genau solche Beispiele zeigen, warum wir in diesem Bereich weiter investieren müssen.

Erfolgreiches Nordderby 

Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bremischen Bürgerschaft Dr. Wiebke Winter und Andreas Mattfeldt beim Nordderby
Das Nordderby – das traditionsreiche Duell zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV – ist jedes Mal etwas Besonderes. Dieses Mal hatte es jedoch eine ganz eigene Bedeutung: Nach vielen Jahren fand wieder ein Bundesliga-Nordderby in Bremen statt. Die besondere Atmosphäre war im gesamten Stadion und darüber hinaus deutlich spürbar.

Besonders gefreut hat mich das Wiedersehen mit Dr. Wiebke Winter. Wir kennen uns seit vielen Jahren und stehen in einem engen Austausch. Gerade in wirtschaftspolitischen Fragen ist eine abgestimmte Zusammenarbeit für Bremen sowie meine Landkreise Osterholz und Verden von großer Bedeutung. Uns eint das Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Region zu einem starken Hochtechnologiestandort weiterzuentwickeln. Ich habe Wiebke zugesagt, sie auf ihrem Weg zum Bürgermeisteramt tatkräftig zu unterstützen – sie wird eine gute Bürgermeisterin für Bremen sein.

Auch sportlich hat sich der Tag absolut gelohnt: Ein verdienter 3:1-Erfolg für Werder Bremen in einem intensiven Spiel mit viel Leidenschaft und Emotionen. Genau so stellt man sich ein Derby vor.

Ein rundum gelungener Fußballnachmittag – auch wenn ich einen eingefleischten HSV-Fan dabeihatte, der das Ergebnis naturgemäß etwas anders gesehen hat.

WAHLKREIS AKTUELL

Blick hinter die Kulissen

Andreas Mattfeldt mit den Teilnehmern des Zukunftstages
Gestern waren zwei Schülerinnen und ein Schüler aus Achim, Langwedel und Worpswede bei mir in Berlin zu Gast, um mir am bundesweiten Zukunftstag bei meiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Viele kennen diesen Tag sicherlich auch als Girls’ und Boys’ Day.

In diesem Mini-Praktikum erhalten Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse einen ersten Einblick in verschiedene Berufsfelder, um herauszufinden, ob sie sich dort eine Ausbildung oder ein Studium vorstellen können.

Die drei Jugendlichen aus den Klassenstufen 6 bis 8 haben mich zu meinen Terminen begleitet und dabei die grundlegenden Abläufe in einem Bundestagsbüro kennengelernt. Natürlich durfte auch eine Führung durch den Reichstag und die Gebäude des Bundestages nicht fehlen.

Der Beruf als Bundestagsabgeordneter ist natürlich kein Ausbildungsberuf. Gerade deshalb war es mir wichtig, den Jugendlichen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es auch in der Verwaltung gibt.

Übrigens gab es den Zukunftstag früher ausschließlich für Mädchen. Ich finde es jedoch wichtig, dass alle Jugendlichen die Chance erhalten, einen ersten Einblick in die Berufswelt zu bekommen – auch außerhalb eines klassischen Praktikums. Umso mehr habe ich mich über den Besuch gefreut.

Unser Praktikant Henry stellt sich vor 

Andreas Mattfeldt und Henry Caesar Flint 

Mein Name ist Henry Caesar Flint, ich bin 24 Jahre alt und komme aus Detmold. Für mich bedeutet Politik nicht, nur zuzuschauen, sondern aktiv mitzugestalten. Deshalb engagiere ich mich seit meinem 20. Lebensjahr in der CDU und der Jungen Union auf kommunaler Ebene. Gerade vor Ort wird schnell deutlich, welchen direkten Einfluss politische Entscheidungen haben – dieser Gestaltungsanspruch hat mich von Anfang an gereizt.

Derzeit absolviere ich ein Praktikum im Deutschen Bundestag bei Andreas Mattfeldt. Hier erhalte ich fundierte Einblicke in den politischen Alltag und unterstütze das Team bei Recherchen sowie der Vorbereitung von Terminen, Fachgesprächen und Führungen.

Neben der Politik fasziniert mich das Thema Bauen und Infrastruktur. Mich begeistert der Prozess, wie aus einer ersten Vision ein konkretes, greifbares Projekt entsteht. Diesen praktischen Fokus möchte ich auch in meiner Zukunft beibehalten: Perspektivisch plane ich ein Studium der Luft- und Raumfahrt in Bremen, da mich die Verbindung aus Technik, Innovation und praktischer Umsetzung fasziniert.

Einen Ausgleich zum Schreibtisch finde ich am liebsten unter freiem Himmel. Ob beim Kitesurfen, Segeln oder Bergsteigen – ich schätze die Herausforderung in der Natur und die Bewegung an der frischen Luft.