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BUNDESTAG AKTUELL 20. März 2026

Liebe Freunde,

die vergangenen Tage haben erneut gezeigt, wie vielfältig die Themen sind, die uns aktuell beschäftigen – und wie eng politische Entscheidungen mit dem Alltag der Menschen vor Ort verbunden sind. 

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region: Norddeutschland gewinnt weiter an Bedeutung, nicht zuletzt durch die zentrale Rolle einer verlässlichen und zukunftsfähigen Energieversorgung. Im Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden der EWE AG wurde deutlich, welche Chancen insbesondere beim Netzausbau, beim Wasserstoff und bei der Ladeinfrastruktur liegen.

Gleichzeitig arbeiten wir im Deutschen Bundestag daran, wichtige Lehren aus der Corona-Zeit zu ziehen. Die eingesetzte Enquete-Kommission soll dazu beitragen, zukünftige Krisen besser zu bewältigen. Auch ganz konkrete Entlastungen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit – etwa durch Maßnahmen für mehr Transparenz und fairen Wettbewerb bei den Spritpreisen.

Ein starkes Signal für mehr Teilhabe kommt zudem aus dem Petitionsausschuss: Die breite Unterstützung für digitale Schwerbehindertenausweise zeigt, wie wichtig moderne und unbürokratische Lösungen sind. Ebenso wertvoll ist für mich der direkte Austausch – sei es mit Schülerinnen und Schülern aus dem Wahlkreis oder mit jungen Menschen im Rahmen eines Praktikums in meinem Berliner Büro.

Nicht zuletzt bleibt auch das ehrenamtliche Engagement ein zentrales Anliegen: Die Rehkitzrettung mit Drohnen ist ein gutes Beispiel dafür, wie moderner Tierschutz praktisch funktioniert – und wo wir bürokratische Hürden dringend abbauen müssen.

Besonders betonen möchte ich noch, dass mir in diesen Tagen der Konflikt im Nahen Osten große Sorgen bereitet. Die Meldungen, die wir täglich den Medien entnehmen überschlagen sich förmlich. Wie sicherlich viele von euch auch, wünsche ich mir, dass sich die Lage in und um den Iran sehr bald entspannen wird.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

BlLD DER WOCHE

Stefan Dohler und Andreas Mattfeldt 

Norddeutschland im Aufwind – Energie als Schlüssel für Wachstum

Derzeit beobachten wir eine spannende Entwicklung: Wirtschaftliche Schwerpunkte verlagern sich zunehmend in den Norden. Unsere Region steht dabei ganz vorne und profitiert in besonderem Maße von dieser Dynamik.

Ein entscheidender Faktor für diese Entwicklung ist die Verfügbarkeit von Energie. Gerade für Unternehmen ist es heute wichtiger denn je, auf verlässliche, bezahlbare und zukunftsfähige Energie zugreifen zu können.

Vor diesem Hintergrund habe ich mich sehr über den Besuch von Stefan Dohler, dem Vorstandsvorsitzenden der EWE AG, gefreut. In unserem Gespräch ging es unter anderem um den Ausbau der Netze, die Rolle von Wasserstoff sowie die Weiterentwicklung der Ladeinfrastruktur.

Für mich ist klar: Wenn wir diese Chancen konsequent nutzen, kann sich unsere Region langfristig als starker Wirtschaftsstandort etablieren. Dafür brauchen wir aber weiterhin die richtigen Rahmenbedingungen und eine verlässliche Energiepolitik.

THEMEN DER WOCHE

Corona aufarbeiten – Lehren für die Zukunft ziehen

v.l.n.r Ralph Ebben, Stefan Terkatz, Franziska Hoppermann und Andreas Mattfeldt
Die Jahre 2020 bis 2023 haben uns alle geprägt – politisch, wirtschaftlich und ganz persönlich. Umso wichtiger ist für mich die Frage: Was haben wir aus der Corona-Zeit gelernt? Was war richtig – und wo müssen wir künftig besser werden?

Genau deshalb haben wir im Deutschen Bundestag die Enquete-Kommission „Corona“ eingesetzt. Sie soll die Pandemie umfassend aufarbeiten und vor allem Lehren für zukünftige Krisen ziehen. Dass mit meiner Kollegin Franziska Hoppermann eine erfahrene und engagierte Abgeordnete den Vorsitz übernommen hat, begrüße ich sehr.

Besonders wichtig ist mir dabei, dass wir nicht nur politische Entscheidungen betrachten, sondern auch die Perspektiven aus der Praxis einbeziehen. Ein gutes Beispiel dafür ist eine aktuelle Studie des Ökonomen und Mediziners Ralph Ebben, die im Auftrag der Interessengemeinschaft Messewesen entstanden ist. Gemeinsam mit Stefan Terkatz wurde diese nun an die Kommission übergeben.

Für mich ist klar: Wir müssen die Corona-Zeit ehrlich und ohne Scheuklappen aufarbeiten. Nur wenn wir bereit sind, auch kritische Punkte offen anzusprechen, können wir für die Zukunft bessere Entscheidungen treffen.

Spritpreise senken – Wettbewerb stärken

Die hohen Spritpreise sind für viele Menschen bei uns im Wahlkreis längst zu einer echten Belastung geworden. Ob Pendler, Familien oder Betriebe – ich bekomme in Gesprächen immer wieder gespiegelt, wie sehr die steigenden Kosten den Alltag erschweren.

Deshalb ist es richtig, dass wir jetzt mit einem konkreten Maßnahmenpaket reagieren. Ziel ist es, mehr Transparenz zu schaffen und den Wettbewerb im Kraftstoffmarkt zu stärken. Künftig sollen Tankstellen ihre Preise nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen – Preissenkungen hingegen bleiben jederzeit möglich. Das sorgt für mehr Nachvollziehbarkeit und verhindert kurzfristige Preissprünge zulasten der Verbraucher.

Gleichzeitig verschärfen wir die Kontrolle im Kraftstoffgroßhandel. Kartellbehörden bekommen stärkere Instrumente an die Hand, um mögliche Marktverzerrungen schneller und wirksamer aufzudecken. Für mich ist klar: Der Wettbewerb muss funktionieren – und er muss fair sein.

Mir ist wichtig, dass wir hier nicht nur über Probleme sprechen, sondern konkrete Lösungen auf den Weg bringen. Denn am Ende geht es darum, die Menschen spürbar zu entlasten.

Aus dem Petitionsausschuss

In dieser Sitzungswoche stand im Deutschen Bundestag ein Thema auf der Tagesordnung, das eindrucksvoll verdeutlicht, wie wirkungsvoll direkte Bürgerbeteiligung sein kann. Anlass war eine Petition, in der gefordert wird, Schwerbehindertenausweise sowie die dazugehörige Wertmarke zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs künftig auch in digitaler Form bereitzustellen.

Für meine Arbeitsgruppe Petitionen hat mein Kollege Benedikt Büdenbender dazu im Plenum gesprochen und die Bedeutung dieses Anliegens unterstrichen. Denn was auf den ersten Blick wie ein technisches Detail erscheint, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung, weniger Bürokratie und einer zeitgemäßen Teilhabe für Menschen mit Behinderungen.

Bereits im Petitionsausschuss wurde deutlich, wie groß die Unterstützung für dieses Anliegen ist: Die Eingabe wurde einstimmig mit dem höchsten Votum „zur Berücksichtigung“ beschlossen. Dieses Votum hat besonderes Gewicht, denn es verpflichtet die Bundesregierung, sich innerhalb von sechs Wochen mit der Petition zu befassen und konkrete Schritte zu prüfen.

Normalerweise tagt der Petitionsausschuss nicht öffentlich. Doch bei einem so starken Votum wird das Thema bewusst in die Öffentlichkeit getragen – ein wichtiges Signal für Transparenz und demokratische Teilhabe.

Dieses Beispiel zeigt, welche zentrale Rolle der Petitionsausschuss in unserem parlamentarischen System spielt. Er ist eine der unmittelbarsten Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, ihre Anliegen direkt in die politische Entscheidungsfindung einzubringen. Ohne große Hürden, ohne Umwege – und, wie dieses Beispiel zeigt, mit realen Chancen, etwas zu bewegen. Aus diesem Grund bin ich seit 2009 Mitglied des Petitionsausschusses, und die Arbeit dort macht mir immer noch sehr viel Spaß.

Digitalisierung darf niemanden ausschließen – sie sollte das Ziel verfolgen, Teilhabe zu erleichtern. Die Forderung nach digitalen Lösungen für Schwerbehindertenausweise und Wertmarken weist genau in diese Richtung. Nun ist die Bundesregierung gefordert, diesem klaren Votum des Parlaments gerecht zu werden.

WAHLKREIS AKTUELL

Unsere Praktikantin stellt sich vor 

Hallo, ich bin Julia Biesewig, 16 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse auf dem Gymnasium am Markt in Achim. In den letzten zwei Wochen war ich im Rahmen meines Schülerpraktikums Teil des Büros von Andreas Mattfeldt. Da ich politisch sehr interessiert bin, war dies für mich eine perfekte Möglichkeit, einen tieferen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten zu bekommen.

Auf das Praktikum aufmerksam geworden bin ich durch unseren Austauschschüler, der über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) aus den USA nach Deutschland gekommen ist. Da Andreas Mattfeldt sein Patenabgeordneter ist, bestand der Kontakt bereits vor der Idee zum Praktikum. Zusätzlich war meine Familie während meines Praktikums zu einer politischen Bildungsreise eingeladen, die Abgeordnete mehrmals im Jahr anbieten. So kam ich auf die Idee, mein Praktikum im Büro von Andreas Mattfeldt zu absolvieren – und ich habe mich sehr gefreut, dass mir diese Möglichkeit gegeben wurde.

In den zwei Wochen habe ich viele neue und interessante Einblicke gewonnen und konnte viel lernen. Die Zusammenarbeit im Büro habe ich als sehr angenehm empfunden, und auch Sitzungen sind deutlich weniger angespannt, als man es sich vielleicht vorstellt.

Besonders spannend war für mich zu sehen, dass Politikerinnen und Politiker, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, viel nahbarer sind, als man denkt. Ich habe einen Einblick in viele Abläufe bekommen, die öffentlich oft gar nicht sichtbar sind.

Ich kann ein Praktikum im Bundestag auf jeden Fall weiterempfehlen. Selbst wenn man sich vorher nicht intensiv für Politik interessiert, ist es eine sehr bereichernde Erfahrung.

Besuch von der IGS Lilienthal

 Andreas Mattfeldt und die Schülerinnen und Schüler der IGS Lilienthal
In dieser Woche durfte ich rund 30 Schülerinnen und Schüler der IGS Lilienthal im Deutschen Bundestag begrüßen. Für mich sind solche Termine mit jungen Menschen immer etwas ganz Besonderes – denn es ist wichtig, früh Einblicke in politische Abläufe zu bekommen und eigene Perspektiven zu entwickeln.

Wir sind gemeinsam in einen offenen Austausch gegangen und haben über aktuelle politische Themen sowie meinen Arbeitsalltag in Berlin gesprochen. Die Schülerinnen und Schüler haben viele interessierte, aber auch kritische Fragen gestellt – genau das macht für mich einen guten politischen Dialog aus. Es ist wichtig, dass junge Menschen Politik nicht nur beobachten, sondern auch hinterfragen.

Im Anschluss haben wir eine Führung durch das Reichstagsgebäude gemacht, bei der die Gruppe einen Einblick in die Geschichte und die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages bekommen konnte. Besonders spannend war dann der Besuch am Abend im Plenum, wo die Schülerinnen und Schüler eine Debatte live verfolgen konnten. So bekommt man einen echten Eindruck davon, wie Politik im Alltag funktioniert – weit über das hinaus, was man sonst aus den Medien kennt.

Ich habe mich sehr über den Besuch aus Lilienthal gefreut. Solche Begegnungen sind für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit, denn der direkte Austausch – gerade mit der jungen Generation – ist durch nichts zu ersetzen.

Rehkitzrettung stärken – Ehrenamt unterstützen, Bürokratie abbauen

In dieser Woche hatte ich in Berlin erneut einen Austausch zum Thema Rehkitzrettung mit Drohnen. Für mich ist das kein abstraktes Thema, sondern eines, das ich aus eigener Erfahrung sehr gut kenne. Im vergangenen Juni durfte ich selbst früh am Morgen gemeinsam mit der Jägerschaft Verden und vielen Ehrenamtlichen im Einsatz sein, um Rehkitze vor der Mahd zu retten. Dabei wird sehr schnell deutlich, wie wichtig dieses Engagement ist – und wie viel Herzblut dahintersteckt.

Die Kombination aus ehrenamtlichem Einsatz und moderner Drohnentechnik mit Wärmebildkameras ist dabei ein echter Fortschritt im Tierschutz. Rehkitze können so rechtzeitig gefunden und in Sicherheit gebracht werden, bevor die Mähmaschinen zum Einsatz kommen. Das schützt nicht nur die Tiere, sondern unterstützt auch die Landwirte.

Umso unverständlicher ist es für mich, dass genau dieser sinnvolle Einsatz von Technik derzeit durch rechtliche Hürden ausgebremst wird. Die aktuelle Gesetzeslage – insbesondere auf europäischer Ebene – ist in vielen Punkten nicht praxistauglich. Hier brauchen wir dringend klare und vor allem umsetzbare Regelungen, die den Einsatz solcher Technologien im Sinne des Tier- und Naturschutzes ermöglichen, statt ihn zu erschweren.

Das Engagement der Ehrenamtlichen vor Ort beeindruckt mich immer wieder. Ohne diesen Einsatz wäre Rehkitzrettung in dieser Form gar nicht möglich. Für mich ist deshalb klar: Wer sich ehrenamtlich für Tier- und Naturschutz einsetzt, braucht unsere volle Unterstützung – und keine zusätzlichen Hürden.

Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass wir hier zu praktikablen Lösungen kommen.
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Büro Berlin: Andreas Mattfeldt, MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
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