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BUNDESTAG AKTUELL 06. März 2026

Liebe Freunde,

In der vergangenen Woche standen wieder einige wichtige Termine und Entscheidungen an. Besonders gefreut habe ich mich über einen konstruktiven Austausch mit dem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, bei dem es um die aktuelle Sicherheitslage und die Zukunftsfähigkeit unserer Bundeswehr ging. Gleichzeitig haben wir im Bundestag wichtige Beschlüsse gefasst – etwa zur neuen Grundsicherung und zur Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht.

Mit den Gedanken bin ich in diesen Tagen auch bei den Menschen im Iran, die seit Langem auf mehr Freiheit und Perspektiven hoffen. Neben der politischen Arbeit gab es aber auch erfreuliche Termine im Wahlkreis, etwa einen Unternehmensbesuch bei der Fricke Group sowie Verstärkung für mein Team.

Mehr dazu in den jeweiligen Rubriken.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! 

Herzliche Grüße,
Ihr/Euer


Andreas Mattfeldt

BlLD DER WOCHE

Andreas Mattfeldt mit dem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freudin

Austausch mit dem Inspekteur des Heeres Generalleutnant Dr. Christian Freuding

In der vergangenen Woche habe ich mich erneut mit dem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, ausgetauscht. Wir stehen regelmäßig im Gespräch, denn für mich ist der direkte Austausch mit der Truppe und ihrer Führung besonders wichtig. Wer im Bundestag über Verteidigungsausgaben und Beschaffungsprojekte entscheidet, muss auch wissen, was Soldatinnen und Soldaten tatsächlich benötigen.

Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen die zukünftigen Fähigkeitsprofile des Heeres und die aktuelle Sicherheitslage in Europa. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der deutschen Brigade in Litauen. Deutschland wird dort in den kommenden Jahren dauerhaft rund 5.000 Soldatinnen und Soldaten stationieren. Ziel ist es, die NATO-Ostflanke zu stärken und unseren Bündnispartner Litauen wirksam zu schützen. Bis 2029 soll diese Brigade vollständig einsatzbereit sein – ein Zeitpunkt, der in sicherheitspolitischen Analysen immer wieder genannt wird, weil Russland bis dahin seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen könnte.

Gerade deshalb ist die Stationierung in Litauen ein wichtiges Signal: Wir stehen fest zu unseren Bündnispartnern. Bundeskanzler Friedrich Merz hat es treffend formuliert:
„Die Sicherheit Litauens ist unsere Sicherheit. Der Schutz von Vilnius ist auch der Schutz von Berlin.“

Neben der Brigade Litauen haben wir auch über aktuelle Beschaffungsprojekte der Bundeswehr gesprochen und darüber, wie wir die Truppe schneller und verlässlicher ausstatten können. Für mich steht fest: Unsere Soldatinnen und Soldaten müssen die Fähigkeiten und das Material bekommen, das sie für ihren Auftrag brauchen.

THEMEN DER WOCHE

Gedanken zum Iran 

In diesen Tagen denke ich oft an die Menschen im Iran – an ein Volk, das seit Jahrzehnten auf Veränderung und mehr Freiheit hofft.

2016 habe ich den damaligen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf eine Delegationsreise in den Iran begleitet. Damals schien es für einen kurzen Moment Hoffnung auf Dialog und Entspannung zu geben. Für mich persönlich zerschlug sich diese Hoffnung jedoch schnell. Nachdem wir als deutsche Delegation kurz vor einer offiziellen Veranstaltung in iranischen Staatsmedien massiv beschimpft worden waren, habe ich den Termin aus Protest verlassen.

Was folgte, war eine lange Taxifahrt durch Teheran – und eine Begegnung, die ich bis heute nicht vergessen habe. In einem Burger-Restaurant traf ich auf junge Iranerinnen und Iraner: hervorragend ausgebildet, weltoffen und voller Fragen nach ihrer Zukunft. Einer von ihnen sagte einen Satz, der mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist:
„Wir nennen uns zwar Islamische Republik, aber wir haben die schlecht besuchtesten Moscheen der Welt.“

Dieser Satz zeigt, wie groß der Abstand zwischen Regime und Bevölkerung ist. Ich wünsche den Menschen im Iran, dass ihr Wunsch nach Freiheit, Selbstbestimmung und Veränderung eines Tages Wirklichkeit wird.

Die neue Grundsicherung kommt

Für mich gilt ein klarer Grundsatz: Wer arbeitet und jeden Tag seinen Beitrag leistet, muss am Ende mehr haben als derjenige, der es nicht tut. Leistung muss sich wieder lohnen.

Deshalb schaffen wir das Bürgergeld in seiner bisherigen Form ab und führen eine neue Grundsicherung ein. Ziel ist es, Menschen schneller in Arbeit zu bringen und dauerhaft in Beschäftigung zu halten. Arbeit und Vermittlung stehen künftig wieder im Mittelpunkt.

Dabei gilt das Prinzip „Fördern und Fordern“: Wer Hilfe braucht, soll Unterstützung bekommen. Wer arbeiten kann, soll aber auch mitwirken und zumutbare Arbeit annehmen.

Mir ist wichtig, dass unser Sozialstaat gerecht bleibt – und die vielen fleißigen Menschen unterstützt, die jeden Tag arbeiten und unser Land am Laufen halten.

Der Wolf kommt ins Jagdrecht 

Der Bundestag hat beschlossen, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Für mich ist das eine überfällige Entscheidung. Der Wolfsbestand ist in vielen Regionen deutlich gewachsen – und die Sorgen unserer Weidetierhalter sind längst Realität geworden.

Gerade bei uns im Wahlkreis höre ich immer wieder von Tierhalterinnen und Tierhaltern, wie groß die Belastung durch Wolfsrisse ist. Wer jeden Tag Verantwortung für seine Tiere trägt, braucht verlässlichen Schutz und klare Regeln.

Mit der Aufnahme ins Jagdrecht können Problemwölfe künftig schneller entnommen und Bestände besser reguliert werden. Artenschutz bleibt wichtig – aber er darf nicht dazu führen, dass unsere Weidetierhaltung und die Menschen dahinter allein gelassen werden.

WAHLKREIS AKTUELL

Neuer Mitarbeiter im Team Mattfeldt 

Andreas Mattfeldt mit Meiko Mindermann
Moin, mein Name ist Meiko Mindermann, ich bin 21 Jahre alt, komme aus Achim und studiere Kommunikations- und Eventmanagement. Seit Kurzem bin ich als Werkstudent neu im Team von Andreas Mattfeldt tätig. Dort unterstütze ich vor allem im Bereich Social Media und begleite Termine im Wahlkreis.

Bei Veranstaltungen, Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern oder Terminen mit Unternehmen und Verbänden halte ich Eindrücke fest und unterstütze das Team dabei, die politische Arbeit auch nach außen transparent zu vermitteln. Gerade diese Einblicke zeigen, wie vielfältig und nah an den Menschen die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis ist.

In meiner bisherigen Zeit durfte ich bereits viele Termine begleiten und habe dabei erlebt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist. Besonders spannend finde ich die vielen unterschiedlichen Begegnungen und Themen, die im Alltag eines Abgeordneten zusammenkommen.

Ich freue mich sehr, das Team von Andreas Mattfeldt bei dieser Arbeit unterstützen zu können und künftig weiterhin Termine im Wahlkreis begleiten sowie bei der Kommunikation nach außen mitwirken zu dürfen.

Unternehmensbesuch bei der Fricke Group

Andreas Mattfeldt bei einer Führung durch die Hallen der Fricke Group zusammen mit Philipp Fricke (rechts im Bild)
Bei meinem Besuch bei der Fricke Group in Heeslingen konnte ich mir ein Bild von der beeindruckenden Entwicklung des international tätigen Familienunternehmens machen. Im Austausch mit Philipp Fricke, CEO von Granit Parts, ging es unter anderem um wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Fachkräftesicherung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstands.

Besonders beeindruckt hat mich die Innovationskraft des Unternehmens – etwa durch das Frix Lab, in dem neue digitale Lösungen und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Unternehmen wie die Fricke Group zeigen, wie wichtig unternehmerischer Mut, langfristige Investitionen und verlässliche politische Rahmenbedingungen für Wachstum und Arbeitsplätze sind.

Mehr Informationen zu meinem Besuch und zum Gespräch mit der Unternehmensleitung finden Sie auf meiner Homepage:  Andreas Mattfeldt besucht Fricke Group – Industriekompetenz als Motor für Wachstum und Innovation
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Büro Berlin: Andreas Mattfeldt, MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin
Telefon 030 22771322 | E-Mail: andreas.mattfeldt@bundestag.de | www.andreas-mattfeldt.de