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In der vergangenen Woche habe ich mich erneut mit dem Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Dr. Christian Freuding, ausgetauscht. Wir stehen regelmäßig im Gespräch, denn für mich ist der direkte Austausch mit der Truppe und ihrer Führung besonders wichtig. Wer im Bundestag über Verteidigungsausgaben und Beschaffungsprojekte entscheidet, muss auch wissen, was Soldatinnen und Soldaten tatsächlich benötigen.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen die zukünftigen Fähigkeitsprofile des Heeres und die aktuelle Sicherheitslage in Europa. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der deutschen Brigade in Litauen. Deutschland wird dort in den kommenden Jahren dauerhaft rund 5.000 Soldatinnen und Soldaten stationieren. Ziel ist es, die NATO-Ostflanke zu stärken und unseren Bündnispartner Litauen wirksam zu schützen. Bis 2029 soll diese Brigade vollständig einsatzbereit sein – ein Zeitpunkt, der in sicherheitspolitischen Analysen immer wieder genannt wird, weil Russland bis dahin seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen könnte.
Gerade deshalb ist die Stationierung in Litauen ein wichtiges Signal: Wir stehen fest zu unseren Bündnispartnern. Bundeskanzler Friedrich Merz hat es treffend formuliert: „Die Sicherheit Litauens ist unsere Sicherheit. Der Schutz von Vilnius ist auch der Schutz von Berlin.“
Neben der Brigade Litauen haben wir auch über aktuelle Beschaffungsprojekte der Bundeswehr gesprochen und darüber, wie wir die Truppe schneller und verlässlicher ausstatten können. Für mich steht fest: Unsere Soldatinnen und Soldaten müssen die Fähigkeiten und das Material bekommen, das sie für ihren Auftrag brauchen.
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